Mit Nackt-Yoga zu mehr Glück & Selbstliebe

Hier findest Du die Antworten auf alle Deine "Nackt-Yoga Fragen", Videos, Fotos und Schritt-für-Schritt Anleitungen für die 10 beliebtesten Übungen und Posen.

nackt-yoga

Wenn Du an Nackt-Yoga denkst, hast Du vermutlich gerade noch viele Fragezeichen im Kopf und Du grübelst vielleicht, ...

  • welche Vorteile es eigentlich hat, Yoga nackt zu machen.
  • ob das auch etwas für Dich ist.
  • ob Du überhaupt den richtigen Körper dafür hast.
  • ob das nur Männer machen, nur Frauen oder beide gleichermaßen.
  • ob es beim Nackt-Yoga auch um etwas Sexuelles geht.

Oder Du bist einfach nur auf der Suche nach ästhetischen Nackt-Yoga Fotos und Videos oder einer einfachen Schritt-für-Schritt Anleitung, um Nackt-Yoga selbst zu probieren. Egal, welche Frage Dich gerade beschäftigt, auf dieser Seite findest Du die Antwort.


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Was ist so toll an Nackt-Yoga?

Vor allem für Frauen, die häufig unter dem Druck stehen, einem gewissen Schönheitsideal zu entsprechen, kann Nackt-Yoga ein bewusster Akt zu mehr Selbstliebe sein. Für Nackt-Yoga muss man "nur" anwesend sein und zwar so, wie Gott einen schuf. Man braucht weder einen straffen Hintern, sexy Beine, noch ein Sixpack oder große Brüste.


Für Yoga-Fans, die noch keine Erfahrung mit öffentlicher Nacktheit haben, bieten beispielsweise Nackt-Yoga Kurse ein sicheres Umfeld, um mit Gleichgesinnten im "Evaskostüm" und "Adamskostüm" eine Ebene tiefer zu gehen, Nervosität zu überwinden und den eigenen Körper intensiv zu spüren. Sollte die Hemmschwelle hierfür noch zu groß sein, kann man sich zuerst mit Nackt-Yoga Videos in privater Atmosphäre zuhause einen Eindruck davon verschaffen und auf den "Geschmack" kommen.


Darüber hinaus zeigen Untersuchungen, dass öffentliche Nacktheit das allgemeine Glück, Wohlbefinden und Selbstbewusstsein stärken kann. Viele "Nackt Yogi" und "Nackt Yogini" berichten, dass sie sich bei den Übungen mehr mit sich selbst verbunden fühlen und ein tieferes Gefühl der Selbstakzeptanz entwickeln. Wenn sie sich in einem Raum mit anderen "normalen" nackten Körpern sehen (im Gegensatz zu den gephotoshopten "Luxusbodys" aus den Hochglanzmagazinen), dann wird ihr Selbstwertgefühl gestärkt und teils negative, wertende Gedanken lösen sich in Luft auf.


Auch ist es so, dass man sich nackt viel freier bewegen kann. Und Bewegung ist ja bekanntlich ein zentraler Aspekt beim Yoga. Man muss sich nicht ständig Gedanken darüber machen, ob etwas zwickt, hochrutscht, eine "Problemzone" freilegt oder vielleicht sogar in bestimmten Posen etwas reißt. Man hat das Gefühl, viel tiefer in Posen gehen zu können, ohne sich durch Kleidung eingeschränkt zu fühlen.


Nackt-Yoga fördert Kraft, Gleichgewicht und Koordination und ist somit ein ganzheitlicher Sport, der Körper, Geist und Seele vereint. Und wie bei den meisten anderen Sportarten auch, kommt man auch beim Nackt-Yoga ins Schwitzen. Da man nackt ist, kann man die kühlende Wirkung des Schweißes viel besser spüren, da er nicht sofort in die Kleidung übergeht und für unschöne Flecken sorgt.

13 wichtige Gründe, warum Nackt-Yoga gesund ist

Wenn man selbst regelmäßig Nackt-Yoga macht, bemerkt man die Vorteile in der Regel recht schnell. Man schläft besser, ist seltener krank, ist entspannter und selbstzufriedener. Einem Neuling allerdings zu erklären, dass Nackt-Yoga zu einem intensiveren Körpergefühl, mehr Selbstliebe und Glück führt, mag schnell auf taube Ohren stoßen oder zu skeptischen Gesichtern führen. ;-)


Daher hier 13 Gründe, warum Nackt-Yoga die Gesundheit verbessert. Natürlich nicht nur Nackt-Yoga, sondern generell Yoga.

1

Stärkt die Muskeln

Ein paar "Muckis" sehen nicht nur gut aus, sondern sie schützen auch vor Rückenschmerzen, bei Erkrankungen wie Arthritis und vor Verletzungen bei Stürzen. Doch Muskeln alleine sind eben nicht alles. Jeder kennt doch die unbeweglichen Muskelprotze aus dem Fitnessstudio, die sich vor lauter Kraft kaum bewegen können. Daher ist Nackt-Yoga die perfekte Kombination aus gezieltem Muskelaufbau, besserer Koordination und mehr Dehnbarkeit.

2

Bessere Flexibilität

Nach der ersten Nackt-Yoga Einheit wird man vermutlich nicht sofort die Zehen berühren können, wenn man vorher dazu auch nicht flexibel und "dehnbar" genug war. Aber wenn man regelmäßig übt, stellt man schnell eine allmähliche Lockerung fest und scheinbar unmögliche Posen werden plötzlich möglich. Vor allem, wenn man im Rückenbereich Probleme hat, kann mehr Flexibilität in den Muskeln und im Bindegewebe zu einer Verbesserung der Körperhaltung führen und somit Schmerzen nachhaltig lindern.

3

Beugt Knorpel- und Gelenkschäden vor

Bei vielen Nackt-Yoga Übungen werden die Gelenke in ihrer gesamten Bewegungsfreiheit beansprucht. So werden Bereiche des Knorpels "zusammengedrückt", die im Alltag normalerweise nicht zum Einsatz kommen. Durch diese Beanspruchung und das schonende "Zusammendrücken" wird "alte" Flüssigkeit herausgedrückt und frische Nährstoffe können wieder aufgenommen werden. Das wirkt wie Balsam für ansonsten vernachlässigte Knorpelbereiche und schützt nachhaltig vor Abnutzungen und schmerzhaften Gelenkentzündungen.

4

Schützt die Wirbelsäule

Die Wirbelsäule schützt und umschließt nicht nur das Rückenmark und die Rückenmarksnerven, sondern sorgt auch in Verbindung mit den Muskeln für einen aufrechten Gang. Die Wirbelsäule sehnt sich also nach ausreichend Bewegung, um die Wirbeln geschmeidig zu halten und genug Nährstoffe aufnehmen zu können. Beliebte Nackt-Yoga Übungen wie "der nach unten oder nach oben gerichtete Hund" oder die "Palmenhaltung" sind perfekt, um der Wirbelsäule etwas Gutes zu tun.

5

Erhöht die Durchblutung

Nackt-Yoga bringt das Blut zum Fließen (und das nicht nur bei Männern ;-)). Es wird berichtet, dass beispielsweise "verdrehte" Nackt-Yoga Posen den Abfluss von venösem Blut aus den inneren Organen fördern und sauerstoffhaltiges Blut einfließen lassen können, sobald die Pose wieder gelöst wird.


Posen mit Kopfstand oder Handstand können den Rückfluss von venösem Blut aus den Beinen und dem Becken zum Herzen fördern, wo es in die Lunge gepumpt und dort mit Sauerstoff versorgt wird. Das kann zum Beispiel Schwellungen in den Beinen vorbeugen und reduzieren.


Auch kann Nackt-Yoga zu einer Verdünnung des Blutes führen, indem die Blutplättchen durch die Übungen weniger klebrig gemacht werden und so das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalles gesenkt werden kann.

6

Unterstützt das Lymphsystem

Durch das Einnehmen, Halten und Verlassen von Nackt-Yoga Positionen wir die Tätigkeit des Lymphsystems verstärkt und unterstützt. Das hilft dem Körper, Infektionen zu bekämpfen, Krebszellen zu zerstören und die toxischen Abfallprodukte in den Zellen zu entsorgen.

7

Senkt den Blutzucker

Nackt-Yoga kann das schlechte Cholesterin senken und das gute Cholesterin steigern. So wurde bei Diabetikern festgestellt, dass Nackt-Yoga auf verschiedene Weise helfen kann. Durch die Senkung des Cortisol- und Adrenalinspiegels kann die Empfindlichkeit gegenüber der Wirkung von Insulin verbessert werden. Und mit einem geringeren Blutzuckerspiegel kann zudem das Risiko für diabetische Komplikationen wie Herzinfarkt, Nierenversagen oder Blindheit verringert werden.

8

Hilft, sich besser zu fokussieren

Beim Nackt-Yoga fokussiert man sich in jeder Übung auf das „Hier & Jetzt“. Untersuchungen haben gezeigt, dass regelmäßige Nackt-Yoga Übungen die Koordination und Reaktionszeit verbessern und das Gedächtnis trainieren. Das kann dazu führen, dass man Probleme schneller lösen und Informationen besser „aufsaugen“, abspeichern und jederzeit wieder aufrufen kann.


Der Grund dafür ist, dass man beim Nackt-Yoga durch die sich häufig wiederholende Fokussierung auch im Alltag oder im Beruf weniger schnell abgelenkt wird und darin trainiert ist, sich voll und ganz auf eine Sache zu konzentrieren.

9

Hilft, sich besser zu entspannen

Beim Nackt-Yoga verlangsamt man das Atmen und konzentriert sich voll und ganz auf die Gegenwart. In einer schnelllebigen Welt und oft stressigem Alltag, trainiert man so den Körper und Geist immer wieder darin, sich zu entspannen, zu beruhigen und zu erholen. Die Herzfrequenz und die Atmung werden bei den Übungen gesenkt und die Durchblutung des Darms und der Fortpflanzungsorgane gefördert.

10

Hilft, besser zu schlafen

Ein häufiger Grund für Ein- und Durchschlafprobleme ist die mangelnde Fähigkeit nach einem stressigen Tag am Abend „herunterkommen“ und abschalten zu können. Nackt-Yoga hilft dabei, sich von der Hektik und Anstrengung des Alltags zu erholen, die „Systeme“ herunterzufahren und sich zu entspannen. Man kann so besser und tiefer Schlafen und ist am nächsten Tag fit, besser gelaunt und gerüstet für die Herausforderungen, die das Leben bringt.

11

Unterstützt die Lunge

Erfahrene Nackt-Yogis und Nackt-Yogini neigen dazu, weniger Atemzüge mit größerem Volumen zu machen. Das wirkt nicht nur beruhigend, sondern ist auch wesentlich effizienter bei Anstrengungen, wie etwa sportlichen Betätigungen. Beim Nackt-Yoga spielt in einer Pose auch die Konzentration auf eine ruhige und gleichmäßige Atmung eine wichtige Rolle. Es wird die Atmung durch die Nase gefördert, wodurch die Luft gefiltert, erwärmt und befeuchtet wird und so die Lunge vor Pollen und Schmutz besser geschützt wird.

12

Erhöht das Selbstwertgefühl

Vielen Menschen mangelt es an einem gesunden Selbstwertgefühl und versuchen diesen Mangel dann mit etwas zu kompensieren, was weder der Gesundheit noch dem Geldbeutel guttut. Wie etwa mit zu viel (ungesundem) Essen, zu viel Arbeit oder Frustkäufen im Shopping-Center.


Mit regelmäßigem Nackt-Yoga kann man eine viel bessere Wertschätzung für einen selbst aufbauen und eine tiefere Beziehung zu sich selbst und seinem persönlichen „Warum“ entwickeln. Man spürt plötzlich innere Dankbarkeit, Empathie und das Gefühl, dazuzugehören und auch Teil von etwas Größerem zu sein.

13

Schafft Bewusstsein

Nackt-Yoga kann das Bewusstsein fördern und damit helfen, sich leichter von ungesunden Emotionen wie Wut oder Ärger zu befreien. Studien zeigen, dass chronische Wut und Feindseligkeit ebenso das Risiko für Herzinfarkt steigern, wie die „Klassiker“ Rauchen, Diabetes und zu hoher Cholesterinspiegel. Nackt-Yoga steigert das Mitgefühl und die Verbundenheit zu anderen und beruhigt den Geist und die Seele. Es fördert die wichtige Fähigkeit, auch bei schlechten Nachrichten, ruhig zu bleiben, in sich zu kehren und sich Lösungen zu überlegen.

Die Geschichte von Nackt-Yoga

Nackt-Yoga ist keine typische Modeerscheinung, die plötzlich auftaucht und dann wieder verschwindet, wie ein Schatten in der Nacht. Es hat seine Wurzeln in früheren spirituellen Praktiken, um ungesunde Bindungen und Beziehungen zu lösen.


Nackt-Yoga kann auf eine alte indische Sekte namens Naga Babas zurückgeführt werden. Sie fassten unter dem Betriff „Yoga“ körperliche und mentale Praktiken zusammen, die sie als eine Form von Bhakti* praktizierten.


*Bhakti bezeichnet im Hinduismus, Sikhismus und in mystischen Strömungen des Islam in Südasien die Frömmigkeit als einen Erlösungsweg, eine Form der Gottesliebe, die mit der im Kult gepflegten Hingabe an einen personalen Gott verbunden ist. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bhakti)


Die Digambaras („Luftgekleidete“), eine religiöse Gruppe aus Mönchen, leben teilweise oder vollständig nackt. Auch sie betreiben Nackt-Yoga und schließen sogar Frauen von ihren Yoga-Praxen aus, weil ihre Anwesenheit die Männer sexuell erregt und den Weg zur Erleuchtung behindern würde.


Im 19. Jahrhundert tauchte Nackt-Yoga auch in verschiedenen Gruppen der westlichen Welt auf, um eine Vielzahl von modernen Krankheiten zu heilen und die Rückkehr zur Natur zu fördern.


Die Autorin Sarah Schrank schrieb in den 1970er Jahren, dass Yoga und Nacktheit immer mehr mit Sex verbunden wurde, als Yoga ein wichtiger Bestandteil der Bewegung für das menschliche Potenzial wurde. Die ersten Nackt-Yoga Stunden veranstaltete das Esalen-Institut in Kalifornien.

Geht es beim Nackt-Yoga auch um Sex?

Jein. Wie bei so vielem im Leben, hängt es auch beim Nackt-Yoga davon ab, was man sich erwartet und welche Ziele man verfolgt. Es ist eben oft eine Frage des Zusammenhangs und des Blickwinkels.

Ein Beispiel. Wenn man an ein Dessert wie eine leckere Sahnetorte denkt, dann sehen sich viele wie sie entspannt in einem netten Café um die Ecke sitzen und ihren Cappuccino schlürfen, während sie die Torte genießen.


Andere wiederum sehen sich, wie sie die Sahne, aus dem Bauchnabel ihrer Liebsten ablecken. ;-) In beiden Fällen ist es aber „nur“ eine Sahnetorte. Was für den einen einfach nur der Genuss einer Leckerei ist, kann für den anderen schnell zu einer sexuellen Erfahrung werden. Beim Nack-Yoga ist es genauso.

Wir Menschen können Nacktheit und Sexualität nicht gänzlich voneinander trennen. Wir müssen von dem erregt werden, was wir als sexuell attraktiv und begehrenswert empfinden und manchmal weckt der bloße Anblick eines nackten Körpers eben genau diese Reaktion (oder Erektion ;-)). Und das ist auch gut so, denn ansonsten gäbe es uns Menschen vermutlich nicht mehr lange.


Es gibt also unterschiedliche Motive und Ziele, warum man Nackt-Yoga praktiziert oder zum Beispiel an einem Nackt-Yoga Kurs mit anderen Nackedeis teilnimmt. Wenn jemand einen Kurs besucht, nur um andere nackte Menschen zu sehen, dann ist er vermutlich falsch. Denn nackte Menschen kann er sich auch online von zuhause aus ansehen oder auf bestimmten Partys, die darauf ausgelegt sind.


Warum verbinden so viele Menschen Nackt-Yoga sofort mit Sex?


Ist es „nur“ die Nacktheit oder steckt mehr dahinter? Das meiste, was Menschen über Nacktheit und nackte Körper denken, hat in der Regel viel damit zu tun, wie sie über Sexualität und sich selbst als sexuelles Wesen denken. Yoga wird zwar nach wie vor als heilende und therapeutische Methode zur Selbstreflexion, zur Förderung des Bewusstseins und zum Aufbau von Gemeinschaften angesehen, doch seine Ziele haben sich längst weiterentwickelt.

Yoga ist in der Art und Weise, wie es in der modernen Gesellschaft praktiziert wird, schon stark sexualisiert worden.


Eine Google-Bildersuche nach „yoga“ bringt Bilder von überwiegend schlanken, durchtrainierten und flexiblen Frauen und Männern, die mehr oder weniger dem Schönheitsideal entsprechen.

Google Bildersuche nach Yoga


Ist Nackt-Yoga oder Yoga also generell nur Menschen mit Traummaßen vorbehalten?


Wohl kaum. Sucht man auf Google nach Bildern zum Thema „nackt yoga“, bekommt mal als Ergebnis bereits einige stark pornografisch angehauchte Bilder, in teils eindeutigen Posen, die offenbar das Ziel haben, beim Betrachter eine sexuelle Stimmung auszulösen.

Google Bildersuche nach Nackt-Yoga


Wir Menschen verlangen nun mal nach sexueller Befriedigung und das ist auch gut so. Doch leider ist Sex auch oft etwas, worüber öffentlich ungern oder zu wenig offen und transparent gesprochen wird, sei es im Elternhaus oder in der Politik. Sex wird zu einer "seltenen Sache", auf die es für viele im realen Leben nicht ganz einfach ist, zuzugreifen. Das spürt man beispielsweise auch in einer Bar, in der Leute „verzweifelt“ nach mehr, als nur guten Drinks suchen. ;-)


Und wenn es zum Nackt-Yoga geht, wo man fremde, nackte Körper sieht, denken viele automatisch: „Nackte Körper? SEX! Oh mein Gott!“ ;-) Die Angst, die den Raum eines Nackt-Yoga-Kurses oft überflutet, ist also quasi ein „Produkt“ ausgehungerter Sexualität, gepaart mit einer Unsicherheit darüber, welches Verhalten nun angemessen ist.


Was ist nun die Lösung? Kann man Nackt-Yoga auch ohne sexuelle Stimmung erleben?


Ja und das Schlüsselwort hierbei ist Akzeptanz. Sexuelle Gedanken sind nichts Schlechtes, sondern gesund und völlig normal. Allerdings sind sie eben nicht etwas, was man mit meinem Fingerschnips einfach abstellen kann. Im Grunde genommen sollte man beim Nackt-Yoga die Sexualität anerkennen und am besten vorab entspannt darüber sprechen. Wichtig ist, klar und deutlich die Grenze zu definieren, wo für jeden einzelnen ein "von Kleidung befreiter" Körper endet und wo ein "sexualisierter" Körper beginnt.


Sollte es zu Erektionen kommen, die beim Mann offensichtlich sind und einen Nackt-Yoga Raum natürlich gewissermaßen sexualisieren, sollten diese im besten Fall einfach ignoriert werden und zwar von allen „Beteiligten“. Die Nacktheit beim Yoga sollte auch nicht als Einladung zu Berührungen oder unnötigen Kommentaren dienen. Schon ein nettes „Du bist wirklich schön!“ kann als falsch und unpassende Anmache verstanden werden, wenn man bedenkt, dass sich hier zwei völlig Fremde nackt gegenüberstehen.


Es geht also nicht darum, sexuelle Gedanken oder die Sexualität zwanghaft oder unnatürlich zu unterdrücken, sondern für alle Teilnehmer passende Verhaltensregeln aufzustellen. Denn in einer Gesellschaft, in der Sex offenbar keine Grenzen kennt, ist es doch schön, sich mit Gleichgesinnten an einem Ort zu treffen und sich darauf geeinigt zu haben, auf Sexualverhalten bewusst zu verzichten und gegenseitig mit Respekt zu behandeln. Einfach mal die Kleidung und die Laster unserer konsumgetriebenen Kultur ablegen und zusammen nackt Yoga machen, ohne sich Gedanken um Sex, Ideale und ein paar Pfunde zu viel machen zu müssen. :-)

Habe ich den richtigen Körper für Nackt-Yoga?

Ja, den hast Du! :-) Nackt-Yoga ist für jeden Körper, unabhängig von der Form, der Größe, dem Fitness-Level oder dem Gewicht. Nackt-Yoga ist ein ganzheitliches Training, das jeden ermutigen soll, mehr körperliche, geistige und emotionale Gesundheit anzustreben.

Eigentlich geht es beim Nackt-Yoga ja genau darum, nämlich den eigenen Körper quasi so zu umarmen und zu lieben, wie er jetzt ist und sich im Laufe unseres Lebens verändert, fern von irgendwelchen Schönheitsidealen und Vorgaben.

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Der erste Schritt, um seinen Körper ganzheitlich zu akzeptieren, ist es ihn genauso zu sehen, wie er eben ist und ihn auch genauso anzunehmen. Auch dann (oder gerade dann), wenn er eben nicht den „gephotoshopten“ Bodys entspricht, die man in jedem Hochglanz-Magazin sieht, aber ohnehin nie der Realität entsprechen. Nackt-Yoga kann also maßgeblich auf dem Weg zu mehr Selbstakzeptanz und Selbstzufriedenheit helfen.


Natürlich ist das auch ein Weg, den man gehen muss und der von Zweifeln und Ängsten begleitet werden kann. Aber wie bei jeder anderen Angst auch, braucht man auch beim Nackt-Yoga die Bereitschaft, über seinen eigenen Schatten zu springen und die eigene Komfortzone zu verlassen.

Können auch Anfänger Nackt-Yoga machen?

Nackt-Yoga kann ziemlich einschüchternd sein, wenn man es noch nie zuvor getan hat, vor allem in der heutigen Yoga-Kultur, die nicht selten dazu drängt, „mehr zu tun“ oder „härter zu arbeiten“.


Häufig berichten Nackt-Yoga-Neulinge vor ihrer ersten Stunde sogar, dass sie mehr Angst vor dem Yoga an sich haben, als sich nackt auszuziehen. Der wichtigste Tipp für Einsteiger ist es, sich selbst, seinen Körper und seine Grenzen zu kennen.


Mehr Yoga ist nicht gleich besser. Um zu starten, braucht man zwar kein bestimmtes Fitness-Level oder einen bestimmten Grad der Dehnbarkeit, aber dennoch sollte man auf seinen Körper hören und vorsichtig mit den Posen und Übungen sein.


Yoga ist auch kein Wettbewerb, bei dem man sich man anderen misst oder vergleicht. Es ergibt also keinen Sinn, sich zu stressen und sich an Tag #1 bereits an Posen zu wagen, die eine gewissen Erfahrung und Übung erfordern. Mit der Zeit gewinnt man an Routine, lernt seinen Körper immer besser kennen (und lieben) und auch schwierigere Posen funktionieren plötzlich, als hätte man nie etwas anderes gemacht. :-)

Was ist der Unterschied zwischen Nackt-Yoga und Nackt-Pilates?

Nackt-Yoga ist eine Serie von ruhenden Posen, die in einer bestimmten Abfolge miteinander verbunden sind. Pilates ist eine Serie von choreographierten Bewegungen, die in Übergängen miteinander verbunden sind.


Was sind die Gemeinsamkeiten?

  • Beide legen den Fokus auf die Atmung.
  • Beide haben eine Reihenfolge und einen Fluss an fortlaufenden Bewegungen, um eine Art bewegende Mediation zu erzeugen.
  • Beide legen den Fokus auf die richtige Ausrichtung der Knochen.
  • Beide haben ähnliche Abläufe muskulöser Handlungen und Übungen.

Warum macht man Pilates nackt?


Aus den gleichen Gründen, warum man Yoga nackt macht, nämlich...

  • Totale Bewegungsfreiheit.
  • Bessere Haltung.
  • Stärkeres und intensiveres Körpergefühl.

Wie kann ich meine Nervosität und Angst vor der Nacktheit überwinden?

Angst davor, nackt Yoga zu machen? Willkommen im Club, Du bist in sehr guter Gesellschaft!


Wann immer man etwas Neues probiert, hat man Respekt, Zweifel und Angst und das ist völlig ok. Wenn man zu einer Prüfung antritt, hat man Angst davor, zu versagen oder schlecht abzuschneiden. Wenn man einen neuen Job startet, ist man nervös und grübelt, wie die neuen Kollegen auf einen reagieren. Dennoch sollte man sich seinen Ängsten und Zweifeln stellen und „es“ einfach tun, um nicht rückblickend irgendwann vielleicht zu sagen: „Oh Mann, ich hätte es wirklich probieren sollen!“


Die meisten Menschen sind es gewohnt, sich nur im privaten Umfeld nackt zu zeigen. Also entweder sich selbst im Spiegel, dem Partner oder auch dem Arzt des Vertrauens, wenn es unbedingt sein muss. Nackt in der Öffentlichkeit und einer „unsicheren“ Umgebung zu sein macht verletzlich und schüchtert ein. Das gilt für Frauen, Männer, Homosexuelle und Transsexuelle gleichermaßen.


Was kann man also tun, um dennoch den Mut zum Nackt-Yoga aufzubringen?


Hier drei Tipps, die Dir helfen sollen.

  • Tipp #1: Denk daran, dass bei Nackt-Yoga Kursen jeder nackt ist und nicht nur Du. Und sehr wahrscheinlich ist es auch so, dass keiner der Nackedeis den „perfekten“ Body hat und sich eben genauso fühlt wie Du. Und geteiltes „Leid“ ist ja bekanntlich halbes Leid. ;-)
  • Tipp #2: Mach jeden Tag etwas, das Dir Angst macht und Dich fordert! So verschiebst Du mit der Zeit Deine Grenzen und gewöhnst Dich daran, regelmäßig Deine Komfortzone zu verlassen. Das ist wichtig, um nicht einzurosten und auch persönlich weiterzuentwickeln. Menschen, die in sich investieren und regelmäßig über ihren Schatten springen, sind erfolgreicher in dem was sie tun und erreichen möchten.
  • Tipp #3: Sorge für mehr Wohlbefinden. Kennst Du das, wenn Du weißt, dass Du etwas machen musst, was Dir absolut widerstrebt? Du weißt, dass es wichtig für Dich und Deine Gesundheit ist, aber Du hast weder die Lust noch die Zeit dazu. Vielleicht ist es eine bestimmte Untersuchung vor dessen Ergebnis Du Angst hast und Du seit Tagen grübelst, ob Du hingehst oder nicht. Am Ende gibt es Entwarnung und Du bist heilfroh, es getan zu haben. Du bist happy und könntest für einen Moment die Welt umarmen. Dieses Glücksgefühl, wenn Du Ängste und ungute Situationen überwunden hast, kombiniert mit den „Wundern“ des Yogas, ist ein guter Grund, Nackt-Yoga zu probieren, findest Du nicht? :-)

Wie oft soll man Nackt-Yoga machen?

Es gibt keine allgemein gültige Regel, wie oft man Nackt-Yoga machen soll. Das hängt, wie so vieles im Leben, von der persönlichen Situation eines einzelnen und seinen Zielen und Anforderungen ab.


Es gibt Leute, die mega-happy damit sind, jeden Tag drei Minuten Nackt-Yoga zu praktizieren. Andere investieren täglich eine Stunde, weil sie sich dadurch wohler, selbstsicherer und dem eigenen Körper verbundener fühlen.


Einige Menschen sind geborene Yogis, andere brauchen ein ganzes Leben lang, um ein „Meister-Yogi“ zu werden. Es kann Jahre dauern, bis man eine bestimmte Pose "beherrscht". So kannst Du zum Beispiel ein Meister-Yogi sein und dennoch niemals Meister einer bestimmten Pose. Oder Du bist Meister in bestimmten Posen, wirst aber dennoch nie zum Meister-Yogi. Beides ist nicht schlimm, denn Yoga ist kein Wettbewerb.


Mein bester Rat: Mach so viel Nackt-Yoga, wie Du brauchst, um Dich wohl zu fühlen und Dein Herz zu erfüllen. Ich möchte Dich aber ermutigen, es täglich oder zumindest regelmäßig zu machen. Du wirst sehen, es lohnt sich! :-)

Die 10 beliebtesten Nackt-Yoga Übungen und Posen

Wie Du vielleicht weißt, haben Yoga-Übungen oft sehr seltsame Namen, die man weder aussprechen noch richtig lesen kann. Daher habe ich versucht, die Posen ins Deutsche zu übersetzen. Dabei sind teils witzige Bezeichnungen herausgekommen, die vermutlich nicht immer zu 100 % mit dem Original übereinstimmen, aber auf jeden Fall schon einiges über die entsprechende Yoga-Pose verraten. Und Nackt-Yoga soll ja schließlich Spaß machen und ich finde es toll, wenn das bereits beim Namen anfängt! ;-)

1

Nackt-Yoga-Pose: "Kuhgesicht"

Kannst Du das Kuhgesicht erkennen? Es braucht etwas Fantasie, aber die gekreuzten Beine sollen wie die Lippen aussehen, während die nach oben und nach unten abgewinkelten Ellenbogen die Ohren darstellen. ;-)

Nackt-Yoga-Pose Kuhgesicht

Klicke jetzt auf den grauen Balken, um die Schritt-für-Schritt Anleitung der "Kuhgesicht" Pose zu öffnen.

Schritt-für-Schritt Anleitung für die „Kuhgesicht“ Pose

2

Nackt-Yoga-Pose: "Der herabschauende Hund"

Adho Mukha Svanasana (herabschauender Hund), eine der bekanntesten Yoga-Posen, bietet sozusagen die ultimative Dehnung in vielen Bereichen des Körpers.

Nackt-Yoga-Pose Herabschauender Hund

Schritt-für-Schritt Anleitung für die Pose "Der herabschauende Hund"

3

Nackt-Yoga-Pose: "Großer Ausfallschritt, Halbmondvariation"

Diese Pose ist eine tolle Vorbereitung für die Vollversion namens Virabhadrasana („Der Krieger 1“).

Nackt-Yoga-Pose Halbmondvariation

Schritt-für-Schritt Anleitung für die Pose "Großer Ausfallschritt, Halbmondvariation"

4

Nackt-Yoga-Pose: "Heuschreckenstellung"

Salabhasana oder die Heuschreckenstellung bereitet vor allem Anfänger auf Rückenbeugen (Brücken) vor und stärkt das Gesäß, den Rücken, die Beine und Arme.

Nackt-Yoga-Pose Heuschreckenstellung

Schritt-für-Schritt Anleitung für die Pose "Heuschreckenstellung"

5

Nackt-Yoga-Pose: "Tänzerstellung"

Möchtest Du kosmische Energie erleben? Natarajasana (oder Lord of the Dance bzw. Tänzerstellung) ist ein anderer Name für Shiva und sein Tanz symbolisiert die kosmische Energie.

Nackt-Yoga-Pose Tänzerstellung

Schritt-für-Schritt Anleitung für die Pose "Tänzerstellung"

6

Nackt-Yoga-Pose: "König Taube"

Die King Pigeon Pose („König Taube Pose“) ist eine tiefe Beuge, die die Brust „aufbläst“ und einen Yogi wie eine Taube aussehen lässt.

Nackt-Yoga-Pose König-Taube

Schritt-für-Schritt Anleitung für die Pose "König Taube"

7

Nackt-Yoga-Pose: "Stehender Spalt"

Beim Standing Split („Stehender Spalt“) geht es um die Dehnung des Quadrizeps und der Achillessehne und nicht darum, wie hoch Du Dein Bein heben kannst.

Nackt-Yoga-Pose Stehender Spalt

Schritt-für-Schritt Anleitung für die Pose "Stehender Spalt"

8

Nackt-Yoga-Pose: "Bogenhaltung (Rad)"

Urdhva Dhanurasana (Bogenhaltung) ist ideal, wenn Du einen Energieschub brauchst. :-) Die Übung kann dabei helfen, Deine Arme, Beine, Deinen Bauch und Deine Wirbelsäule zu stärken.

Nackt-Yoga-Pose Bogenhaltung

Schritt-für-Schritt Anleitung für die Pose "Bogenhaltung (Rad)"

9

Nackt-Yoga-Pose: "Palmenhaltung"

Talasana („Palmenhaltung“) ist dann perfekt, wenn Du Deinen Bauch dehnen möchtest und Hilfe bei leichten Angstzuständen suchst. Oft wird diese Übung auch als Urdhva Hastasana bezeichnet, was sprichwörtlich so viel heißt wie „Pose mit erhobenen Händen“.

Nackt-Yoga-Pose Palmenhaltung

Schritt-für-Schritt Anleitung für die Pose "Palmenhaltung"

10

Nackt-Yoga-Pose: "Nach oben schauender Hund"

Eine Übung, die nicht nur die Körperhaltung verbessern, sondern auch bei leichten Depressionen helfen kann.

Nackt-Yoga-Pose Nach oben schauender Hund

Schritt-für-Schritt Anleitung für die Pose "Der nach oben schauende Hund"

Nackt-Yoga Kurse, Workshops & Retreats

Im Gegensatz zu den USA und hier vor allem in New York, sind Nackt-Yoga Kurse und Workshops hierzulande leider noch recht dünn gesät. Ich habe drei Nackt-Yoga Veranstaltungen gefunden, die man aktuell online buchen kann.

Nackt-Yoga Onlinekurs mit über 100 Videos

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Hier ein Überblick der Themen, die Elke in ihren Nackt-Yoga-Videos behandelt:

  • Grundlagen & Einführung in das Nackt-Yoga.
  • Nackt-Yoga Energie-Übungen.
  • Nackt-Yoga Stellungen & Asanas.
  • Nackt-Yoga Übungseinheiten.
  • Nackt-Yoga Entspannung & Meditation.
  • Private Nackt-Yoga-Videos von Elke.

Hier findest Du ein paar Screenshots aus Elkes Video-Trailer. Kicke einfach auf ein Bild, um mehr über Elke und ihren Nackt-Yoga Online-Kurs zu erfahren.

Nackt-Yoga-Übung 1 Elke Lechner
Nackt-Yoga-Übung 4 Elke Lechner
Nackt-Yoga-Übung 3 Elke Lechner
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Namasté :-)

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